Dienstag, 15. Dezember 2015

Disney Dienstag#14

Eine Aktion von LefaBook

Heutiges Thema:

Ja, endlich mache ich auch mal wieder mit:) Ich habe den Disney Dienstag wirklich vermisst, aber in der letzten Zeit habe ich es einfach nicht geschafft mitzumachen, da Dienstag für mich der vollgepackteste Tag ist:(  Trotzdem will ich jetzt mehr Zeit für diese tolle Aktion finden.
Dafür habe ich mir aber auch wieder das schwierigste Thema ausgesucht. Meine Wunschliste platzt aus allen Nähten und ich habe wirklich hin und her überlegt, welches Schmuckstück ich euch heute präsentiere Dabei herausgekommen ist dieses:

Nach einem missglückten Liebeszauber wird Sophie Mercer an ein Internat für magische Wesen geschickt. Als sie dort den gut aussehenden Archer trifft, verliebt sie sich auf den ersten Blick in ihn. Doch in Hex Hall gehen seltsame Dinge vor. Sophies Zimmergenossin, die einzige Vampirin der Schule, wird verdächtigt, andere Schüler angegriffen zu haben. Eine dunkle Macht treibt ihr Unwesen, und Sophie könnte das nächste Opfer sein …
Dieses Buch möchte ich schon seit Ewigkeiten haben, denn ich habe schon soo viel gutes davon gehört, außerdem bin ich ein totaler Internatsfan. Ich liebe solche Bücher und Hexen mag ich auch gern. Eigentlich mag ich sowieso alle magischen Wesen, aber egal...

                               Und was wollt ihr unbedingt zu X-mas haben?

Montag, 14. Dezember 2015

Cover Monday#6

Eine Aktion von Maura von The Emotional Life of Books



passage, n.
i. A brief section of music composed of a series of notes and flourishes.
ii. A journey by water; a voyage.
iii. The transition from one place to another, across space and time.

In one devastating night, violin prodigy Etta Spencer loses everything she knows and loves. Thrust into an unfamiliar world by a stranger with a dangerous agenda, Etta is certain of only one thing: she has traveled not just miles but years from home. And she’s inherited a legacy she knows nothing about from a family whose existence she’s never heard of. Until now.
Nicholas Carter is content with his life at sea, free from the Ironwoods—a powerful family in the colonies—and the servitude he’s known at their hands. But with the arrival of an unusual passenger on his ship comes the insistent pull of the past that he can’t escape and the family that won’t let him go so easily. Now the Ironwoods are searching for a stolen object of untold value, one they believe only Etta, Nicholas’ passenger, can find. In order to protect her, he must ensure she brings it back to them— whether she wants to or not.
Together, Etta and Nicholas embark on a perilous journey across centuries and continents, piecing together clues left behind by the traveler who will do anything to keep the object out of the Ironwoods’ grasp. But as they get closer to the truth of their search, and the deadly game the Ironwoods are play­ing, treacherous forces threaten to sep­arate Etta not only from Nicholas but from her path home . . . forever


Also, ich weiß nicht, wie man dieses Cover nicht lieben kann. Ich finde es sooooo wünderschön mit dem Schiff und der Stadt innendrin. Der Covergestalter verdient wirklich einen Orden:)
Und was sagt ihr dazu?

Teddy<3

Sonntag, 13. Dezember 2015

Vielleicht sogar wir alle - Marie-Aude Murail #HorribleBookWeeks


Warum denn immer nur gute Bücher lesen? Lasst doch einfach mal ein schlechtes Buch weiterempfehlen! Warum auch nicht? Genau das dachten wir uns, als wir diese Aktion ins Leben gerufen haben. Jeder Teilnehmer muss ein "schlechtes" Buch lesen, welches zugelost wird. So ein paar Wochen voller Qualen können sowieso nie schaden:) Ja, Jessi und ich sind schon kleine Sadistinnen. Aber nur weil irgendein Horst dieses Buch schlecht fand, muss es ja nicht zwangsläufig jeder schlecht finden, oder?

Diesmal musste ich das Buch "Vielleicht sogar wir alle" von Marie-Aude Murail lesen. Die liebe .... hat es mir sozusagen "empfohlen".

Teilnehmerliste:
1.12: Denise H. 
2.12: Lea Buchjunkie
3.12 Te's Bücherwelt 
4.12 Yvette H. 
6.12 Tanja Gammer 
7.12 Zeilen zum Buch 
8.12 Marianne K. 
9.12 Anja Druckbuchstaben 
10.12 Cause I live books
11.12 lesendes Federvieh
12.12 Katja Junge 
13.12 Teddy L 
14.12 Mikka Liest
15.12 Jessi love books

Titel: Vielleicht sogar wir alle
Autor: Marie-Aude Murail
Genre: Jugendbuch
Preis: 12.99€
Seitenanzahl: 367 Seiten
Erscheinungsdatum: 8.März 2012
durchschn. Bewertung Amazon: 5 von 5


Der Vater fürchtet die drohende Umstrukturierung seiner Firma, der Mutter wird der wachsende Leistungsdruck in ihrem Job zu viel, die jugendliche Tochter flüchtet sich in die Welt ihrer Manga-Helden, und der kleine Sohn ist ein Außenseiter. Sie lieben sich, aber sie finden keine Zeit, es sich zu sagen. Und doch stellen sie auf einmal fest, dass sie alle davon träumen, ein einfacheres Leben zu führen: ohne Luxus, aber auch ohne erdrückende Sorgen.


Wer denkt, dass man hier eine einzigartige Geschichte liest, der liegt hier falsch. Denn alles was hier drin geschieht ist alles andere als einzigartig. Marie-Aude Murail beschreibt das Leben so wie es ist. Hier ist keiner einzigartig, führt das Leben eines außergewöhnlichen, hervorstechenden Menschen, den jeder kennt. Es ist einfach eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreibt. Und das ist meiner Meinung das, was die Geschichte nun doch zu etwas besonderen macht. Diese Realitätsnähe, diese ganz normalen Charaktere mit ihren alltäglichen Problemen und Zweifeln. Das bringt sie wirklich wunderbar zum Ausdruck. Vor allem zum Ende hin vermittelt einen das Ganze so ein Glücksgefühl, dass man selber richtig Lust auf das pure, ungeschönte Leben mit all seinen Hindernissen hat.


1. Mit welchen Erwartungen bist du an das Buch herangegangen? Hattest du gar keine Lust, da das Buch als schlecht bezeichnet wurde oder hat dich die Story doch ziemlich angesprochen?
Ich hatte ehrlich gesagt gar keine Lust auf das Buch und anfangs musste ich es mir auch wirklich reinzwingen. Der Klappentext hat mich auch nicht wirklich angesprochen. Es klang nicht nach dem Supergau, aber es klang nicht nach etwas, dass ich gern lesen würde. Normalerweise bin ich nämlich eher so der realitätsfremde Freund. Und dann sind solche Sachen meist nicht ganz so mein Ding, denn ich habe es gern voller Action und atemberaubenden Sachen:)

2. Wurden deine Erwartungen oder auch Ängste erfüllt?
Anfangs fühlte ich mich wirklich darin bestätigt, aber sobald ich mich dann wirklich auf die Geschichte eingestellt hatte und in ihr drin war, lief es eigentlich sogar ziemlich gut und ich habe festgestellt, dass auch alltägliche Geschichten durchaus ihren Reiz haben.

3. Und jetzt mal ehrlich: Hat dir das Buch wirklich so gut gefallen, wie es in deiner Meinung dargestellt wurde?
Zum großen Teil: Ja. Natürlich hat mir auch einiges nicht so zugesagt, aber zum Großteil, bin ich wirklich positiv überrascht von diesen "horrible book". Anfangs hatte ich sehr große Probleme mit dem Buch und auch die Charaktere waren manchmal etwas seltsam, aber diese tollen Aussagen vom Leben und wie man manchmal einfach in einen Leben gefangen ist, welches man nicht führen möchte fand ich sehr schön.
"Gefangen. Gefangen in einem Leben, das er nicht mehr wollte. Dass er vielleicht nie gewollt hatte."(Zitat: S.66)
Irgendwie musste ich beim Schreiben meiner Rezension an die Rezension von Alena erinnert, denn das Buch will so viel aussagen und hat teilweise so schöne, poetische Passagen. Trotzdessen gebe ich dem Buch, aber nur 7 von 10 Punkten. Denn wie gesagt, der Anfang war wirklich sehr zäh und ich habe wirklich meine Zeit gebraucht und diese positive Meinung kam erst so ab ein bisschen mehr als der Mitte zustande, denn die Charaktere sind manchmal auch etwas anstrengend, aber dazu später mehr...


4. Gab es einen Charakter, der dich richtig zur Weißglut gebracht hat und einen den du in dein Herz geschlossen hast?
Ich würde sagen: Jeder. Das mit den Charakteren war immer so eine Sache. Einerseits mag man sie, weil sie sehr authentisch und echt sind, aber genau das machte sie auch manchmal echt anstrengend. Habt ihr einen Freund, denn ihr manchmal richtig gern mögt, aber der einen auch richtig auf die Nerven gehen kann und den ihr manchmal nicht mehr abkönnt? So ungefähr muss man sich das mit den Charakteren vorstellen, zumindest für mich war es so und ich war mir dann immer unschlüssig: mag ich den Charakter jetzt oder nicht?

5. Stimmst du der Meinung zu dem Buch von Ambria(cause i live books) zu?
"Also ziemlich schrecklich fand ich den Schreibstil, was aber an der Übersetzung liegen könnte. Trotzdem ist er schrecklich... ;) 
Dann die Charaktere...einfach nicht nachvollziehbar und ohne wirkliche Tiefe. Und die Handlung ist ja überhaupt das allerschlimmste. Sie ergibt keinen Sinn. Generell hat das Buch nicht das geringste Gefühl in mir ausgelöst...
Das einzig positive was ich finden kann, ist, dass das Buch zeigt, dass das Leben nun mal nie so läuft, wie man es sich wünscht bzw. geplant hat."
Den Schreibstil persönlich fand ich nicht schrecklich, er war nicht besonders gut, aber meistens kam ich damit ganz gut klar. Die Charaktere habe ich ja auch als Kritikpunkt angesehen, aber in dem Punkt das das Buch kein Gefühl auslöst, kann ich nicht zustimmen, denn vor allem den Ende entgegen hat es zumindest bei mir ziemlich viele Gefühle ausgelöst:) Und bei der Handlung, naja wie gesagt spektakuläres bekommt man hier nicht geboten, aber sobald mir das klar war, fand ich sie nicht schlecht.

6. Zusammenfassend gesagt: Würdest du dieses vermeintlich schlechte Buch weiterempfehlen?
Wem, das alles zusagt, was ich hier als positiv beschrieben habe dann: Ja.
Wer damit nichts weiter anfangen kann, dem nicht, das ist ganz einfach. Ich denke, bei dem Buch kann man das nicht pauschal sagen, entweder schafft man es sich da hinein zu fühlen oder es ist einfach nichts für einen.

Bewertung:

Erwartungen:   3/10
Charaktere:     5/10
Schreibstil:    7/10
Handlung:    7/10
Emotionen: 9/10

Gesamt:     7/10

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Lieber Arm ab, als Arm dran!


Titel: Das Feuerzeichen 1
Autor: Francesca Haig
Genre: Dystopie
Seitenanzahl: 480 Seiten
Preis: 16,99€
Erscheinungsdatum: 26.Oktober 2015
Verlag: Heyne fliegt

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen!
Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen. 
Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Allein dieses wunderschöne Cover und diese tolle Idee, sorgten schon dafür, dass ich das Erscheinen dieses Buches kaum aushalten konnte. Ich liebe Dysopien wirklich, auch wenn sie in letzter Zeit immer unorigineller  werden. Hier hörte es sich, aber wirklich nach etwas nicht ausgelutschten, spannenden Buch an. Mich konnte das Buch wirklich überzeugen, obwohl es trotzdem noch besser hätte sein können.
Ein super positiver Faktor in dem Buch hier, war die Protagonistin. Cass war mir von der ersten Seite an total sympathisch, denn sie ist stark, großherzig und einfach ein wirklich toller Charakter und vor allem ihre Ansichten haben mir immer sehr gut gefallen, denn hier herrscht ein sehr starkes schwarz-weiß Denken, aber Cass sieht immer das große Ganze und nicht nur ihren eigenen Vorteil, da habe ich wirklich bewundert. Allerdings macht vor allem dieser Anfang mich dann immer wieder so traurig. Ich fand es so furchtbar mit zu erleben wie sie behandelt wird und das von ihren eigen Fleisch und Blut. Ich hätte es auch nachvollziehbar gefunden, wenn sie dort einfach vollkommen gestört herausgekommen wäre. Diese Grausamkeit gegenüber der eigenen Familie, das konnte ich einfach nicht glauben und es hat mich einfach nur fertig gemacht, denn Cass ist soooo eine Liebe. Sie kämpft dann noch für einen, selbst wenn man es nicht verdient hat und das nur weil sie es für richtig sieht. Also Hut ab vor diesen Mädchen!
Die andere Charaktere mochte ich insgesamt auch echt gern, auch wenn mir keiner so ans Herz gewachsen ist wie Cass. Außer ihren Bruder und die Beichtmutter. Die hasse ich! Obwohl ihr Bruder immer sehr undurchsichtig scheint. Einerseits das totale Arschloch, aber ich vermute da steckt noch mehr hinter dem Ganzen, als das was wir jetzt nach Band 1 wissen, deswegen bleibe ich da mal gespannt.
Den Schreibstil von Francesca Haig fand ich an einigen Stellen doch recht trocken und sehr ausführlich, was mir an einigen Stellen ziemlich gut gefallen hat, aber manchmal wurde es dadurch nur noch langwieriger. Das war insgesamt gesehen auch eigentlich das größte Problem des Buches. Es ist ziemlich langwierig und man braucht immer eine gewisse Zeit bis man wieder in dem Buch drin ist. Deswegen würde ich denen, die noch vorhaben es zu lesen empfehlen, das ganze Buch wenn möglich in einen Rutsch zu lesen, denn das ist man einmal in dieser Welt drin und dann liest es sich leichter. Ich glaube, hätte ich das so gemacht, würde mir das Buch noch ein bisschen besser gefallen, denn so habe ich wirklich recht lange gebraucht um das Buch zu beenden, denn ich brauchte auch immer diese gewissen Zeit um wieder vollends abtauchen zu können.
Das ist leider sehr schade, denn die Story und alles andere sind wirklich toll gelungen. Insgesamt aber ein wirklich sehr schönes Buch mit tollen Aussagen, ein starken Protagonistin und viel Potenzial für die folgenden Bände.

Charaktere: 9/10
Schreibstil: 6/10
Handlung: 8/10
Emotionen: 8/10

Gesamt: 8/10


Danke für dieses Rezensionsexemplar an den Heyne fliegt Verlag:)


Montag, 7. Dezember 2015

Cover Monday#5


Eine Aktion von The emotional life of books

Mein Cover für heute ist Magonia von Maria Dahvana Headley

Inhalt:
Aza Ray is drowning in thin air. 
Since she was a baby, Aza has suffered from a mysterious lung disease that makes it ever harder for her to breathe, to speak—to live. 
So when Aza catches a glimpse of a ship in the sky, her family chalks it up to a cruel side effect of her medication. But Aza doesn't think this is a hallucination. She can hear someone on the ship calling her name.
Only her best friend, Jason, listens. Jason, who’s always been there. Jason, for whom she might have more-than-friendly feelings. But before Aza can consider that thrilling idea, something goes terribly wrong. Aza is lost to our world—and found, by another. Magonia. 
Above the clouds, in a land of trading ships, Aza is not the weak and dying thing she was. In Magonia, she can breathe for the first time. Better, she has immense power—and as she navigates her new life, she discovers that war is coming. Magonia and Earth are on the cusp of a reckoning. And in Aza’s hands lies the fate of the whole of humanity—including the boy who loves her. Where do her loyalties lie?

Ich liebe liebe liebe dieses Cover. Ich finde es sieht einfach soooo edel und schön gestaltet aus. Diese Farben und dieses schöne Motiv, also ich weiß nicht, wie man etwas schöner gestalten könnte<33

Teddy<3

Montag, 30. November 2015

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen - Ali Shaw #HorribleBookWeeks


Warum denn immer nur gute Bücher lesen? Lasst doch einfach mal ein schlechtes Buch weiterempfehlen! Warum auch nicht? Genau das dachten wir uns, als wir diese Aktion ins Leben gerufen haben. Jeder Teilnehmer muss ein "schlechtes" Buch lesen, welches zugelost wird. So ein paar Wochen voller Qualen können sowieso nie schaden:) Ja, Jessi und ich sind schon kleine Sadistinnen. Aber nur weil irgendein Horst dieses Buch schlecht fand, muss es ja nicht zwangsläufig jeder schlecht finden, oder?

Diesmal musste ich das Buch "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" von Ali Shaw lesen. Die liebe Alena hat es mir sozusagen "empfohlen".


Teilnehmerliste:
1.12: Denise H. 
2.12: Lea Buchjunkie
3.12 Te's Bücherwelt 
4.12 lesendes Federvieh 
5.12 Jessi 
6.12 Tanja Gammer 
7.12 Zeilen zum Buch 
8.12 Marianne K. 
9.12 Anja Druckbuchstaben 
10.12 Cause I live books
11.12 Yvette H. 
12.12 Katja Junge 
13.12 Teddy L 
4.12 Mikka Liest


Titel: Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
Autor: Ali Shaw
Genre: Liebesroman /(Fantasy)
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preis: 19,95 €
Erscheinungsdatum: 9.Januar 2012
Bewertung bei Amazon: 3,5 Sterne




Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda´s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten … und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas. Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas’ Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.



Schaut euch allein mal dieses wunderschöne Cover an. Ich bin wirklich ein bisschen traurig darüber, dass ich es nicht in meinen Regal stehen habe, denn ich weiß das es außerdem noch einen wunderschönen silbernen Buchschnitt hat. Script 5 macht sowieso immer tolle Cover!!! Das Cover ist sehr besonders genauso wie das Buch. Allein die Idee von einen Mädchen, welches zu Glas wird, fand ich sehr interessant und originell. Auch der Schreibstil ist sehr schön poetisch und beschreibend. Er ist so wahnsinnig toll metaphorisch und lässt einen nachdenklich werden. Die Atmosphäre macht für mich sehr stark den Reiz des Buches aus, denn hier wird eine tolle Atmosphäre geschaffen, die zwar nicht wirklich positiv eingestellt wird, aber sich trotzdem wunderbar durch das Buch zieht. Das Buch behandelt auch wirklich viele tiefgründige Themen, denn es beschäftigt sich sehr viel mit dem Scheitern von Menschen und dem Leben von Menschen an sich.

1. Mit welchen Erwartungen bist du an das Buch herangegangen? Hattest du gar keine Lust, da das Buch als schlecht bezeichnet wurde oder hat dich die Story doch ziemlich angesprochen?
Natürlich, demotiviert es einen, wenn das Buch schlecht sein soll, allerdings war es genau mein Genre(in der Hinsicht hatte ich wohl ziemlich Glück:) und ich fand der Klappentext hörte sich eigentlich doch recht interessant an, was mich schon neugierig machte und ich so doch für Horrible Book Weeks Buch recht hohe Erwartungen hatte.

2. Wurden deine Erwartungen oder auch Ängste erfüllt?
Mhh, das kann ich so direkt nicht sagen. Es war wirklich nicht so grausam, wie ich auch gehofft hatte. Allerdings hatte ich mir etwas ganz anderes unter der Geschichte an sich vorgestellt.

3. Und jetzt mal ehrlich: Hat dir das Buch wirklich so gut gefallen, wie es in deiner Meinung dargestellt wurde?
Naja, nicht ganz. Das was ich oben geschrieben habe meine ich auch wirklich so, denn das Buch hatte diese tolle Idee und dieses tiefgründige, was mich stark beeindruckt hat. Allerdings ist es auch wirklich sehr deprimierend und nicht wirklich positiv, so war das immer ziemlich schwierig das Buch weiter zu lesen, denn es wurde einfach immer deprimierender und ich sah kein Ende. Außerdem ist es durch die vielen Perspektivenwechsel manchmal echt schwer mitzukommen. Generell hat das Buch irgendwie zu viel. Zu viele Themen werden angeschnitten, zu viele Wechsel, zu viel deprimierendes....

4. Gab es einen Charakter, der dich richtig zur Weißglut gebracht hat und einen den du in dein Herz geschlossen hast?
Nein, das kann ich ganz einfach sagen, denn ich mochte die Charaktere weder, noch habe ich sie gehasst. Es waren zwar vielleicht gerade einmal 4 Charaktere, die ich annähernd sympathisch fand, aber die anderen hat man halt einfach ertragen. Allerdings waren die Charaktere, die einigermaßen sympathisch waren, nicht wirklich greifbar und blieben für mich immer so auf einer gewissen Distanz.

5. Stimmst du der Meinung zu dem Buch von (Name von dem der das Buch vorgeschlagen hat) zu?
" 1. die Stimmung, die du in deiner Rezi schon beschrieben hast. Ich fand die ganze Atmosphäre unglaublich bedrückend und merkwürdig. 2. war mir die ganze Geschichte zu angedreht. Die Charaktere waren sehr eigenartig und der Schreibstil total befremdlich. Ich glaube mich noch an fliegende kleine Kuhe erinnern zu können?!"
Wie gesagt, es ist sehr atmosphärisch aber auch bedrückend, das sehen wir zumindest schon einmal ähnlich und an diese Kühe kann ich mich auch noch sehr gut erinnern, denn diese Stelle musste ich mehrmals lesen und trotzdem dacht ich nur so: What the fuck is going on here??!! Das war wirklich sehr abgespaced:)

6. Zusammenfassend gesagt: Würdest du dieses vermeintlich schlechte Buch weiterempfehlen?
Ich muss ehrlich sagen: Ja, wer wirklich sagt er stört sich an unsympathischen Charakteren und einer äußerst deprimierenden Stimmung nicht. Denn das Buch finde ich ist keineswegs schlecht, es ist einfach nur sehr speziell. Einige Sachen habe mir wirklich richtig gut gefallen, aber es ist trotzdem kein besonders tolles Buch.



Erwartungen:   8/10
Charaktere:     3/10
Schreibstil:    9,7/10
Handlung:    6/10
Emotionen: 7/10
Gesamt:     5/10

Samstag, 21. November 2015

Von Einem, der nicht lieben konnte und Einer, die nicht geliebt werden konnte..

Titel: Lumineux
Autor: Rena Zebann
Genre: Fantasy/Jugendbuch
Seitenanzahl: 419 Seiten
Preis: 2,99(eBook)
Erscheinungsdatum: 08.07.2015


Unterschiedlicher könnten Tei und Eri nicht sein. Während er wie ein strahlend fröhlicher Prinz aus reichem Haus ist, dem zudem auch noch alle Welt zu Füßen liegt, wird die gutmütige Achtzehnjährige von enormen Selbstzweifeln geplagt. Um sich ihr Studium finanzieren zu können, muss sie hart arbeiten. Als ihre Wege sich wie durch Zufall im Antiquitätenladen ihres Großvaters kreuzen, ist Eri der festen Überzeugung, die beiden würde Welten trennen. Wohingegen Tei aus irgendeinem unerfindlichen Grund von Anfang an enormes Interesse an ihr zeigt. Doch was steckt hinter seiner sonnigen, freundlichen Fassade und all seiner Aufmerksamkeit? Oder treibt er am Ende ein genauso falsches Spiel wie sein bester Freund Dante, der es sich zum Ziel gemacht hat Eri – koste es, was es wolle - in seine Trophäensammlung aufzunehmen?(Quelle:Amazon)


Ich muss sagen, die erste Hälfte des Buches war nicht so besonders , allerdings wurde es zum Ende hin so überraschend, spannend und emotional, dass es mir hier echt schwer fällt eine Bewertung in Punkten anzugeben. Es gab ziemlich viel, was mich gestört hat, aber wider rum auch so viele extrem geniale Punkte. 
Ich glaube, das schlimmste hier sind die Charaktere. Denn sie sind so einzigartig, dass es wunderbar zu dieser Geschichte passt und einfach mal auch etwas anderes ist. Allerdings dauert es somit seine Zeit bis man sie richtig ins Herz schließt, weil sie eben nicht everbodys darling sind. Tei konnte ich fast bis zum Schluss nicht wirklich einordnen. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, ob ich ihn jetzt mögen soll oder nicht, denn hier gibt es so viele kleine Wendepunkte und vor allem bei ihm war ich mir nie so wirklich über den Hintergrund seines Handelns bewusst. Denn das Ganze ist wirklich sehr verworren. Am Ende habe ich ihn sehr ins Herz geschlossen, da ich dann auch einfach den Hintergrund von allem kannte. Eri hingegen ist wie im Klappentext zu lesen, einfach mal das krasse Gegenteil und sie tat mir einfach nur sooooo unglaublich leid. Sie ist viel zu gut für diese Welt und so selbstlos, dass es einfach grausam, was sie alles durchmachen muss. Vor allem am Ende habe ich so mit ihr mitgefühlt. Allerdings konnte ich sie nie so wirklich in mein Herz schließen, woran das genau lag kann ich gar nicht genau sagen. Ich denke, mir war sie zuu gut. Ich mag es gern, wenn die Charaktere sehr viele Ecken und Kanten haben und Eri ist einfach soo lieber Mensch, dass es eigentlich schon abartig ist. Ich glaube, hätte ich ein Leben wie Ei und mich würden die Leute so behandeln: Ich wäre längst eine Serienkillerin der feinsten Art:) Dafür habe ich sie wirklich bewundert, allerdings wirkte es dadurch teilweise manchmal sehr naiv, was sie leider an der einen oder anderen Stelle etwas dumm da stehen ließ.*Achtung Spoiler* Nehmen wir hier mal zum Beispiel die Stelle in der sie von Elliot, welcher sich als Dante ausgibt, angerufen wird. Sie erkennt sofort, dass es nicht Dante ist und es eine Falle sein muss und was macht sie sobald der Name Tei fällt? Sie rennt natürlich total in die Falle. Ja, blind vor Liebe und so,versteh ich alles, aber ein bisschen rationales Denken wäre auch nicht schlecht.*Spoiler Ende* Also im Großen und Ganzen habe ich bei den Charakteren etwas gespaltete Gefühle.
So von den Charakteren mal zu etwas, bei dem ich mir ziemlich sicher bin und das ist der Beginn des Buches. Damit meine ich nicht so die ersten 15 Seiten, sondern die erste Hälfte. Denn diese war wirklich nicht so besonders drall. Schlecht, ist zwar etwas anderes, aber vor allem da man weiß, dass es die Autorin besser kann, enttäuscht es einen um so mehr. Zum einen schreitet die Handlung nicht wirklich weiter fort, so dass man das Gefühl hat oft nicht vorwärts zu kommen. Zum anderen gibt es da dieses GROßE Geheimnis, nur das mir das als Leser schon ziemlich nach den ersten 20 Seiten klar war:) Das fand ich einfach schade, denn wenn man den Anfang einfach etwas kürzer abgehandelt hätte, wäre das nicht wirklich ins Gewicht gefallen, denn später kommen noch einige Dinge ans Licht mit denen ich so niemals gerechnet.
 Außerdem ging mir ein Wort nach 50 Seiten dermaßen auf die Nerven und das war: Obschon! Dieses Wort wird in gefühlt jeden Satz verwendet. Manchmal hat man wunderbar geschriebene Passagen, wo man nur so über die Zeilen fliegt, aber dann kommt wieder dieses Wort, dass dir wie eine Pfanne ins Gesicht geklatscht wird. Nach der Hälfte des Buches, musste ich jedes mal schon schmunzeln, wenn ich dieses Wort in der nächsten Zeile sah:) Denn im Großen und Ganzen kann Rena Zebann wirklich gut schreiben, was ma bei einigen tollen Abschnitten im Buch gut sehen kann, aber gerade die Passagen, wo obschon so oft vorkommt, zerstören dieses Bild leider ein bisschen. Trotzdem liest sich das Buch wirklich wunderbar schnell weg und zum Ende hin konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen.
Denn wie, ich es schon von der Autorin gewohnt bin, setzt sie immer noch einmal einen drauf. So war es auch bei ihren Ende. Man denkt es ist zu ende, ist traurig, weil nicht alles verständlich wurde und es kein Happy End ist, dann auf einmal BÄMM...kommt einfach noch einmal ein krasser Wendepunkt und man denkt sich nur What the fuck?? Was geht denn jetzt hier los? Habe ich irgendetwas verpasst?. Zum Ende hin erlebt man sooo eine Achterbahn der Gefühle, dass ich froh bin das ich keine Herzprobleme habe, obwohl vielleicht habe ich sie jetzt nach diesen letzten 100 Seiten:) Ich hoffe doch nicht!
Ihr seht schon, es gibt einige negative Punkte, allerdings auch sehr viele Aspekte, die das Buch sehr lesenswert machen.

Charaktere:  7/10
Handlung:  7/10
Schreibstil:  6/10
Emotionen:  8/10

Gesamt:  7/10

"Anders als andere zu sein, ist nicht unbedingt etwas Schlechtes."

Mittwoch, 11. November 2015

Cowboy, Ollie, Loch & McRib


Titel: Jungs to go
Autor: Lisa Aldin
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 368 Seiten
Preis: 12,99€
Erscheinungsdatum: 14.09.2015


Mädchen sind einfach nicht so Toni Valentines Ding. In ihrer alten Jungs-Clique fühlt sich die Siebzehnjährige viel wohler als in der Gesellschaft ihrer sorgfältig gestylten neuen Klassenkameradinnen der exklusiven Mädchenschule. Außerdem versteht sie Jungs viel besser. Als eine ihrer Mitschülerinnen Liebeskummer hat, weiß sie sofort: Man muss den Treulosen eifersüchtig machen! Und Kerle dafür hat Toni ja praktischerweise an der Hand. Kurz entschlossen vermietet sie einen ihrer Jungsfreunde zum einmaligen Date. Der Plan wird ein voller Erfolg – und Toni kurz darauf Inhaberin einer gefragten Schein-Date-Agentur. Bis sie sich selbst verliebt und damit nicht nur ihre Geschäftsidee, sondern auch ihren Seelenfrieden ernsthaft gefährdet …



Ich weiß nicht wieso, aber ich schiebe schon Woche für Woche jetzt das Schreiben dieser Rezension vor mir her und das obwohl mir das Buch echt gut gefallen hat. Als ich anfing zu lesen war ich noch recht skeptisch, ob das ganze nicht zu Klischee und 0815 mäßig wird, aber der Beginn war schon einmal sehr unterschiedlich zu anderen Büchern dieser Sparte, was mich sehr überraschte. Leider, konnte mich der Anfang da nicht ganz so überzeugen, denn irgendwo war das für mich nicht wirklich reizvoll, obwohl ich im Zusammenhang mit dem Rest des Buches jetzt verstehe warum gerade dieser Beginn gewählt wurde.
 Denn ich finde hier wird mehr Wert auf Freundschaft als auf Liebe gelegt, was mich sehr positiv überrascht hat. Denn die Message des Buches ist wirklich schön, auch wenn das Buch jetzt natürlich nicht das tiefgründigste ist, gefiel mir die Aussage hinter dem Ganzen wirklich gut. Trotzdem ist das Buch an einigen Stellen wirklich ziemlich lustig. Ich sage nur: Skihütte^^. 
Wirklich ich könnte mich jedes mal wieder weghauen und Toni ist einfach nur eine göttliche Protagonistin. Ich mochte sie sofort und konnte ihre Handlungen in den meisten Fällen immer nachvollziehen. Auch die ganzen Nebencharaktere haben mir allesamt ziemlich gut gefallen, auch wenn ich keinen von ihnen jetzt besonders in mein Herz geschlossen habe. Auch der Schreibstil von Lisa Aldin ist locker leicht und lustig, so dass man nur so über die Seiten fliegt. Die Liebesgeschichte mochte ich auch wirklich wahnsinnig gerne, denn es ist keine Insta-Love Storyund als Leser kann man das Ganze total nachvollziehen.
 Die Idee von der Jungs-Agentur hat mir auch sehr zugesagt, nur leider fand ich es etwas schade, dass man nicht so viel den Dates mitbekommen hat, denn das wäre bestimmt lustig gewesen:) Trotzdem ein rundum sehr gelungenes Buch.



Charaktere: 8/10
Handlung: 7,6/10
Schreibstil: 8,3/10
Emotionen: 8,7/10

Gesamt: 8/10

Ein locker, leichtes Buch für Zwischendurch:)

Donnerstag, 5. November 2015

Top Ten Thursday#5

Eine Aktion von Steffis Bücher Bloggeria

Heutiges Thema:

Deine 10 liebsten TV-Serien

Ich liebe Serien wirklich wahnsinnig doll und werde da teilweise zum fanatischen Suchti, deswegen finde ich dieses Thema einfach nur genial und jetzt zeige ich euch mal meine Serien (kein Ranking):

Game of Thrones

Ich denke, so ziemlich jeder kennt die Serie. Wenn man sie nicht schaut, hat man zumindest schon einmal was davon gehört und ich bin ein totaler Fan. Ich habe die 5 Staffeln innerhalb von 3 Wochen durchgesuchtet und jetzt platze ich vor Neugier auf die 6. Staffel:(

Outlander
Bei der Serie weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, ob viele sie kennen, aber ich liebe sie. Ich mag Claire und Jamie einfach total gern und es ist auch soo spannend. Obwohl einige von euch könnten die Bücher von Diana Gabaldon dazu kennen...

Mein Leben und Ich
Diese Serie ist schon etwas älter und ich glaube auch recht unbekannt, da es eine deutsche Produktion ist. Trotzdem wirklich sehenswert vor allem wegen den tollen Humor und den genialen Charakteren:) *Rezi*

Veronica Mars
Diese Serie bin ich gerade am durchsuchten und wirklich: Ich kann nicht aufhören!! Es ist einfach so cool und ich liebe Veronica*___*

The 100
Diese Serie dürfte den meisten ein Begriff sein, da ich sie auch schon auf zahlreichen Blogs gesehen habe. Ich mag sie echt gerne, obwohl sie jetzt nicht wirklich zu meinen absoluten Lieblingsserien zählt.

Awkward
Diese Serie würde ich auch nicht als eine meiner Lieblingsserien bezeichnen, aber ich schaue sie gern.

izombie
Die Serie hat so ein bisschen was von Veronica Mars und ich mag sie dann natürlich auch unheimlich gern.)

Angel Beats
Dazu habe ich leider keinen Trailer gefunden nur Fan trailer, aber im Grunde geht es um Jugendliche die nach ihren Tod in einer sozusagenen "Zwischenstation" landen, um sich mit ihren Leben auseinander zusetzen. Am Anfang war ich von der Serie nicht ganz überzeugt, aber sie wird so hammermäßig gut, dass dieser Anime hier hinein gehört . *Rezi*

Das waren jetzt so meine liebsten Serien, allerdings schaue ich auch noch gern bzw. habe mal gern geschaut: Gossip Girl, Vampire Diaries, Big Bang Theory...

So das war es mit meinen Serien. Welche sind eure?


Teddy<3

Dienstag, 20. Oktober 2015

Wenn Geschichten zum Leben erwachen..

Titel: Das Mädchen das Geschichten fängt (The Archive #1)
Autor: Victoria Schwab
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 13,99€
Erscheinungsdatum: 14.Juli 2014
Verlag: Heyne


Wenn ein Mensch stirbt, wird seine Lebensgeschichte in einer Art Bibliothek abgelegt. Manchmal jedoch erwachen die Geschichten und versuchen in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Dann kommt Mac ins Spiel, denn sie ist eine Hüterin und ihre Aufgabe ist es, die entlaufenen Geschichten zurückzubringen. Doch plötzlich häufen sich diese Vorfälle, und die Grenzen zwischen Leben und Tod drohen zu verschwimmen. Mac beschleicht der schreckliche Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten manipuliert. Gemeinsam mit dem Hüter Wes versucht Mac, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. (Quelle: Heyne Verlag)


Nachdem das Buch jetzt soooo lange hier rumlag, musste ich es jetzt endlich lesen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, allerdings kam das alles doch ein bisschen anders als ich gedacht habe. So vom Klappentext her und allen, habe ich mit einer netten, süßen Fantasy Geschichte gerechnet, die man zwar ganz gern liest, aber nicht wirklich tiefgründig ist oder. Aber  das sich hier in dem Buch so viele Gedanken zum Thema Tod und Trauer gemacht wurden, damit hätte ich gar nicht gerechnet. Und das ist auch eigentlich einer der Hauptgründe warum es mir so gut gefallen hat, denn es ist einerseits auch ein bisschen traurig und behandelt die Trauerphasen echt gut, aber trotzdem ist es nicht deprimierend. Das fand ich echt beeindruckend. Besonders die Rückblenden mit ihren Großvater haben mir sehr gut gefallen, denn es steckt so viel wahres in ihnen, dass ich diese Stellen teilweise mehrfach gelesen habe, um sie richtig aufsaugen zu können. Das heißt dieser Aspekt verdient schon mal ein echt großes Lob.
Allerdings hatte ich am Anfang das Gefühl, das nichts so richtig vorwärts geht. Ich hatte 200 Seiten weg und irgendwie war da nicht so viel Handlung drin. Trotzdem flog man teilweise nur so über die Seiten und auf einmal war ich am Ende angelangt. Denn auch wenn es am Anfang recht langsam voran geht, war ich nicht gelangweilt, denn es kamen immer wieder neue Informationen, die wichtig waren um überhaupt dieses ganze System einmal zu durchblicken.
Denn ehrlich mal: Eine Bibliothek, die die Lebensgeschichten von den Menschen speichert ist schon ziemlich cool auch von der Art un Weise her, hat mir dieses System echt gut gefallen, auch was dann die Enthüllungen am Ende vor allem betraf. Da kamen nämlich dann schon so Sachen, wo ich wirklich nicht damit gerechnet hatte. !Achtung Spoiler! Owen erschien mir zwar sofort seltsam und nicht ganz koscher und das habe ich auch an Mac gehasst, dass sie ihn so blind vertraut, aber mit der ganzen Story dahinter hätte ich nicht gerechnet. !Spoiler Ende!
Die Charaktere an sich fand ich alle ganz nett, aber jetzt auch nichts wirklich besonderes. Mit Mac kam ich klar, obwohl ich vor allem zum Ende hin sie manchmal einfach nur schlagen wollte, für ihre Gutgläubigkeit einer bestimmten Person gegenüber. Das hat mich wirklich genervt, denn es war so klar, dass da etwas nicht stimmen kann und ich selber als Leser wusste nicht mehr als Mac. Wes hingegen war mir da um einiges sympathischer und er ist hier in dem Buch auch mein Lieblingscharakter. Trotzdem waren die Charaktere jetzt nicht schlecht, nur nicht so beeindruckend.
Den Schreibstil von Victoria Schwab fand ich ganz angenehm, auch wenn der wie schon bei den Charakteren jetzt nicht besonders heraus gestochen hat. Er war recht nüchtern und sachlich, was hier an einigen Stellen allerdings ziemlich gut zum Tragen kam. Gut, ist es auch, dass es hier keinen fiesen Cliffhanger gibt, sondern das Buch an sich schon ziemlich abgeschlossen ist und es somit nicht so schwer auf das Erscheinen des nächsten Teiles auf Deutsch zu warten. Vielleicht lese ich ihn auch in Englisch, aber dann passt er nicht so gut zum 1. Teil im Regal. Ach, ich verzweifle schon wieder:(
Trotzdem ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch..


Schreibstil: 7/10
Handlung: 8/10
Charaktere: 6,7/10
Emotionen: 8,5/10

Gesamt: 7,55/10

"Wissen ist Macht, aber Nichtwissen kann ein Segen sein." (S.237)

Teddy<3

Disney Dienstag#13

Eine Aktion von LeFaBook


Heutiges Thema:

Hier bei diesen Thema habe ich wirklich hin un her überlegt, denn da hatte ich eindeutig zu viel Auswahl, viel zu viel:) Ich habe mich dann letztendlich dafür entscheiden:


Eine wirklich ausschlaggebendes Argument für dieses Buch gab es nicht wirklich, es war dann einfach Intuition, dass ich mich für wie Monde so silbern entschieden habe:) Es liegt zwar noch nicht lange auf meinen SUB, aber selbst diese paar Wochen tun mir schon in der Seele weh, denn ich will es unbedingt lesen und habe schon sooooo viel gutes über die Buchreihe gehört, dass so ziemlich jeder es auf seiner Wunschliste haben sollte. Wahrscheinlich kennt dieses Buch auch schon jeder, ich bin ja auch wieder reichlich spät dran mit dieser Buchreihe:)

Klappentext:
 Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh ...


Und wer kennt das Buch schon? Welche Bücher sollte jeder eurer Meinung nach auf der Wunschliste haben?


Montag, 12. Oktober 2015

Koks zum Kaffee.

Titel: Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten
Autor: Enzo Fileno Carraba
Genre: Comedy
Seitenanzahl: 220 Seiten
Preis: 8,99€
Erscheinungsdatum: 12.Mai 2014


Seit Jahrzehnten bewohnen Giulia und Camilla, zwei Damen von edler Geburt und antiker Schönheit, einen alten und zugegebenermaßen ziemlich heruntergekommenen Palazzo im schönen Florenz. Die beiden haben es sich bequem gemacht zwischen allerlei Antiquitäten und sonstigem Plunder und verlassen das Haus nur noch selten. Warum sollten sie auch, denn Emiliano, der unverschämte Feinkosthändler, versorgt sie mit überteuerten Lebensmitteln, und Piero, ja Piero, versorgt sie seit Jahr und Tag mit ein bisschen Koks, das die Damen nachmittags zum Tee zu nehmen pflegen. Denn ein bisschen Spaß sei im Leben ja wohl noch erlaubt. Als jedoch Piero eines Tages nicht mehr auftaucht, sehen sich die beiden gezwungen, das erste Mal seit langer Zeit wieder einen Fuß vor die Haustür zu setzen. Ein Entschluss mit weitreichenden Konsequenzen …

Ich weiß, fast gar nicht was ich Gutes zu diesen Roman sagen soll, außer das die Idee und das Cover toll sind. Ich habe mich jetzt über Monate hinweg durch dieses Buch gekämpft und man beachte: Es hat nur 220 Seiten!!
Ich hatte mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, denn es hörte sich einfach nach einer lustigen, kurzweiligen Unterhaltung an, aber ich konnte nie mehr als 20 Seiten am Stück lesen, weil ich schon nach 10 Seiten einfach nicht mehr wollte. Es zog sich alles so sehr und manchmal war es so verwirrend, dass ich nicht mal mit der Handlung mitkam. Manche Stellen waren einfach so absurd, dass man nur schmunzeln konnte, das heißt einen gewissen Humor hatte das Ganze, aber leider nicht so in dem Ausmaße wie ich mir das gewünscht hätte.
Auch war der Schreibstil recht seltsam zu lesen. Ich musste manchmal Sätze 2-3 mal lesen um überhaupt zu wissen, was der Autor mir damit sagen will. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass vor allem im Mittelteil, dann kein wirklich roter Faden mehr vorhanden war und die Handlung flog an mir vorbei, ohne dass ich sie richtig ins Geschehen einordnen konnte und irgendwie war dann nicht mehr viel von der eigentlichen Handlung da. 
Unsere Protagonisten Giulia und Camilla waren mal so mal so. Manchmal mochte ich ihre spezielle Art und fand das sehr erfrischend, da sie einfach sehr anders sind. Zwar kann man sich nicht wirklich in sie hineinversetzten, aber manchmal war es ganz unterhaltsam mit ihnen zu überlegen, wie man doch die Leichen beseitigte oder ähnliches. Allerdings waren sie für mich bis zum Ende hin nicht wirklich greifbar. Als dann Francesca auftaucht bekommen sie eine etwas menschlichere Note. 
Auch das Ende an sich fand ich ziemlich gelungen und diese 5 Seiten waren eigentlich das Beste vom Buch, denn die waren nicht verwirrend, sondern lustig und zeigten erneut wie schön absurd diese Geschichte doch ist.
Genauso ist ebenfalls die Logik in dem Buch. Also manche Sachen waren so voller Logikfehler, da konnte man nur denken: Wie zur Hölle soll das bitte möglich sein?? Natürlich neigen unsere beiden Damen auch mal zu Übertreibungen, aber einige Sachen waren einfach nicht logisch und unmöglich, selbst wenn bei den Erzählungen übertrieben wird.
Nunja, jetzt bin ich zumindest froh, dass ich es bis zum Schluss durchgehalten habe:)

Charaktere: 5/10
Handlung: 3/10
Emotionen: 2/10
Schreibstil: 2/10

Gesamt: 3/10

"Was macht sie denn im Rollstuhl?", wunderte sich Giulia.
"Faul war sie schon immer!"

Teddy<3
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